Wenn die Zeit still steht… und zugleich davon rennt

31. Oktober 2016 at 16:59

Eine Zusammenfassung über meine Reise in Mexiko

Nach so viel spannenden Abenteuern in den letzten Jahren wird mir immer mehr bewusst, wie viel es bedeutet mitten im Moment zu sein, nichts anderes wahrzunehmen als das was unmittelbar um mich geschieht. Dieser riesige Trip lässt mich das fast jeden Tag erleben. Zugleich scheint es jedoch, als würde die Zeit rasen. Schon seit 2 Monaten bin ich unterwegs, habe 8 Länder besucht und es kommt mir vor als hätte ich erst gestern den Flieger genommen. Die verzogene Wahrnehmung ist Teil der Erfahrung während ich so aktiv unterwegs bin. Und je öfter ich merke, wie schnell die Zeit doch vergeht, desto mehr lerne ich, wie viel es wert ist, die Momente für sich zu genießen.

Ihr wisst… ich träume gern und ich träume viel. Träume von Abenteuern in fernen Regionen und inspirierenden Bekanntschaften an wunderschönen Orten.
All das passiert tagtäglich in meinem Leben. Durch meine Freunde und meine Familie bleiben mir großartige Möglichkeiten offen mich voll auszuleben, Grandioses zu erleben und ein Leben im Glück zu führen.
Mit unglaublichen Abenteuern auf bereits 3 Kontinenten wurden schon viele dieser Träume war. Doch gerade passiert etwas ganz anderes.

Ich befinde mich auf einem Segelschiff in der Karibik und denke darüber nach, was in den letzten 2 Monaten so alles passiert ist.
Dieser Streckenabschnitt ist ein Wendepunkt auf einer Reise, die mich völlig mitnimmt, ganz und gar aufsaugt und regelmäßig ungläubig reflektieren lässt.

Zusammen mit Alex und Kate bin ich gerade unterwegs von Texas zur Antarktis. Wir durchqueren Mexiko und Zentralamerika sowie ganz Südamerika. Wir reisen (hauptsächlich) mit dem Motorrad und versuchen dabei jede Chance auf ein Abenteuer zu nutzen, der wir begegnen.

Hier bin ich nun also, mit zwei wahnsinnig guten Freunden auf einer traumhaften Tour durch unbekannte Kontinente und schreibe, um alles mit euch zu teilen und für später festzuhalten.

Anfang September 2016, nach einiger Vorbereitung von Deutschland aus und gemeinsam in Texas, ging es los Richtung Süden, um das erste uns unbekannte Land kennenzulernen:

Mexiko – bisher das absolute Highlight der Tour für uns alle, hat uns völlig in den Bann genommen. Der Start in eine wunderschöne Sprache, offene, selbstlose und zuvorkommende Menschen, göttlich gutes Essen und Möglichkeiten für Abenteuer in unbeschreiblicher Natur, die meine bisherige Vorstellung völlig sprengten.

Lange, unangenehm gerade Straßen hinter der Grenze gaben uns gleich zu verstehen, wie riesig und weit Mexiko ist, von Küsten über Wüsten und Savannen bis zu Hochebenen, Bergregionen, Urwald und dichten Pinienwäldern.

Jede Person der wir begegneten, jedes Restaurant in dem wir aßen, jede Straße, jeder Wasserfall, jeder Jungel, jeder Strand und jede Cenote zauberte uns frohe Gedanken und ein strahlendes Lächeln ins Gesicht.
Mexiko ermöglicht genau meine Art zu reisen. Alles erinnerte mich an Asien und Afrika zugleich und war doch vollkommen anders.

Um euch ein Gefühl dafür zu geben, wie grandios es war – hier einige Fotos, um es zusammenzufassen.

Ihr versteht also hoffentlich, warum ich jetzt erst schreibe… bisher war es mir nicht möglich, mich loszureißen von Erlebnissen und alles gänzlich zu verarbeiten. Sarah hat mir durch lange Gespräche und Motivation enorm dabei geholfen, die Gedanken und Eindrücke ein wenig klarer werden zu lassen, um es hier festhalten zu können.

Die weiteren Länder folgen bald!

Bitte sendet mir Fragen, ich erzähle gerne noch viel mehr. Persönlich oder im Kommentar, wie ihr mögt.