Das Land der regionalen Unterschiede

21. Februar 2017 at 23:38

Peru? Nun… Peru war anders. Im Prinzip auf alle Weisen. Für mich war es der Start in den südamerikanischen Teil der Unterschiede. Während man am Morgen noch mit heftigster Hitze an der Küste mit ihren windigen Wüsten kämpft, findet man sich am Nachmittag schon von schneebedeckten Bergen auf über 4000 Metern umgeben und packt sich mit all seinen Klamotten gegen die Kälte ein. Ganz schön verrückt. Aber inzwischen ist es schon fast normal, den Tag in der Wüste zu starten und ihn tausende Meter weiter oben mit Schnee um sich zu beenden. Die Anden eben…
Peru hat uns das alles nur zum ersten Mal erleben lassen und hat es noch öfter geschafft uns zu überraschen. Lässt mich zusammenfassen, was so alles passiert ist an diesem wunderschönen Ort der natürlichen Großartigkeit.

Peru

…hat eine Küste mit Stränden von hunderten Kilometern Breite. Die Tiefe und enorm windige Wüste startet direkt an der Küste und endet erst, wenn die Berge zu hoch werden. Das hat uns in den ersten Tagen ziemlich heftig erwischt, als wir versuchten nach Lima zu kommen. Mit starken Winden kämpfen, das Bike dagegen lehnen und in der krassen Hitze brutzeln, jedes Mal, als wir für Essen, Wasser oder Sprit anhielten.

Obwohl das Fahren uns ständig herausforderte hatte dieser Teil des Landes bereits die ersten Überraschungen für uns parat. Wir teilten uns beim gen Süden Düsen auf, damit ich Sarah abholen und Alex an genialen Orten surfen konnte.
Überraschend für mich war, dass ich so viele positive Rückmeldungen auf Couchsurfing in dieser gefühlt toten Gegend bekam. Alle halfen mir dabei ein Gefühl für die Gebräuche zu bekommen, mein Spanisch zu verbessern und tolle Freundschaften zu schließen.
Zunächst ohne Internet oder Möglichkeiten des Kontaktes, durfte ich bald einige der freundlichsten und offensten Menschen in zwei Städten entlang der Küste kennenlernen. Mit nur wenigen Stunden zusammen schafften wir es, eine tiefere Verbindung aufzubauen als ich mir hätte vorstellen können. Ich bin extrem froh, diese guten Freunde gleich am Anfang getroffen zu haben, was mich für Peru uns seine wundervollen Menschen begeisterte.

Dann, nach 3 Tagen heftigen Fahrens, erreichte ich Lima und wurde langsamer. So viel langsamer, dass es 3 Stunden dauerte um 5 Kilometer weit zu kommen. Ich würde nicht sage, dass es der schlimmste Verkehr ist den ich je gesehen habe ( Nairobi führt noch immer die Liste an mit reichlich minütlichen Möglichkeiten sein Leben zu verlieren) aber es war auf jeden Fall der langsamste und nervigste. Denn es gibt keinen Weg drum herum! Die Stadt ist so geplant, dass man am Verkehr nicht vorbei kommt. Alles führt zum Zentrum und jeder scheint zu jeder Zeit dort hin zu wollen. Zudem kam ich zur Rush Hour an, woraufhin mein Handy, mein Bike und mein Körper überhitzten bis ich endlich das veggie Restaurant fand das ich gesucht hatte, direkt neben der Parkour Halle. Dort traf ich einige super starke Jungs, bereit loszulegen, mir Ihre Hammer Spots zu zeigen. Tolle Session, starke Gespräche und echt spaßig eine so lebendige Community mit starker Philosophie zu sehen.

Nach dem Training ging es wieder nach Norden um einen weiteren Couchsurfer zu treffen, bei dem ich ein paar Tage blieb um Sarah abzuholen und mit ihr noch eine Nacht dort zu bleiben. Großartige Gastfreundschaft, ein starkes Interesse an deutscher Kultur und ein guter Geschmack für chinesisches Essen machten die Zeit dort sehr angenehm um in dieser hektischen Stadt mal etwas herunter zu kommen.

Und dann, am Abend des 21. Dezember fuhr ich zum Flughafen um Sarah abzuholen. Wir hatten einander bis dahin für fast 4 Monate nicht gesehen und ich war extrem aufgeregt sie endlich bei mir zu haben nach all der Zeit.
2 Wochen Abenteuer standen bevor. Inklusive Weihnachten und NeuJahr an unbekannten Orten, spaßige und angsteinflößende Fahrten, Hitze, Kälte, Küste, Berge und Jungel. Wir starteten in eine wundervolle Zeit und unseren ersten längeren Trip gemeinsam.

Von Lima aus führen wir direkt in die Berge um Alex und Kate, Boyd und Vanessa zu treffen für ein Weihnachten voller Wandern, perfektem Wetter, Freundschaft und grandiosem Essen.
Verrückte Märkte mit meiner neuen scharf knofi Aji Mischung, Tonnen frischer Früchte und Gemüse machten die kleine Stadt Caraz und die Apu Ecolodge, wo wir unterkamen, zu einem wunderbare friedlichen Ort, um mit den Bikes in die Berge zu fahren und epische Lagunen und Landschaften zu sehen.

Zuerst eine 2 Stunden Kies- und Steinfahrt hoch und noch höher in die Berge, durch riesige Steinschluchten bis auf 4200m um unsere erste türkisene Lagune zu finden, voll mit frischen Gletscherwasser von den nahen Bergwipfeln. Einige davon waren über 6000 Meter hoch, was uns mit den Aussichten und Landschaften völlig überwältigte .

Obwohl die Höhe Sarah ganz schön zu schaffen machte, genossen wir unfassbar schöne Spaziergänge an diesem einzigartigen Ort. Bald ging es zurück hinunter, um mit ein wenig Bewegung und Kochen den Tag ausklingen zu lassen.

Die schneebedeckten, hohen ‚weißen‘ Berge im Norden stehen gegenüber der so genannten ’schwarzen‘ Berge ohne Schnee im Süden. Am nächsten Tag fuhren wir also rauf, die weniger hohen doch nicht weniger eindrucksvollen Straßen entlang auf der anderen Seite des Tals. Winzige Farmen und Dörfer auf dem Weg nach oben, riesiger blühender Kaktus oben und auf dem Weg nach unten. Super schöne Straßen durch verrückt farbige Steinformationen, welche wir hier nicht zum letzten Mal finden sollten.

Nach den Weihnachtsfeierlichkeiten, Geschenken und Skype nach Hause, waren wir alle 6 bereit eine weitere beeindruckende Fahrt auf den Bikes zu meistern. Hoch zur legendären Laguna 69. Anscheinend eine der am meisten besuchten Lagunen in der Gegend. Es braucht ca. 2 Stunden off road Fahrt und 3 bis 5 Stunden Wanderung um sie zu erreichen. Sarah und ich machten langsam, während die anderen vorauseilten. Wir wollten oben zelten, um mehr Zeit zum Genießen Akklimatisieren zu haben. Wie sich herausstellte war das eine ziemlich gute Idee. Sarah fiel direkt ins Zelt und schlief, als wir auf dem obersten Plateau ankamen, eine knappe Stunde von der Lagune entfernt. Duzende Wanderer liefen an uns vorbei auf ihrem Weg nach unten, während wir uns langsam auf 4000 Meter hoch kämpften. Die Landschaft war einfach unbeschreiblich schön. Angsteinflößende Klänge der abbrechenden Gletscherenden und Lawinen gaben dem Ort einen mystisch zerbrechlichen Touch.

Am nächsten Morgen verließen wir das Zelt, um weiter hoch zur Lagune zu wandern, wobei Sarah noch auf dem Weg aufgrund der Höhe Halt machen musste und ich allein zur Lagune hoch stieg. Oben erwartete mich pure Ruhe und eiskaltes Wasser. Ich ganz allein, die Chance zu schwimmen nutzend.

Diese Wanderung war eine echte Herausforderung. Aber so unheimlich genial! Auf dem Weg nach unten kamen wir wieder an einigen Wanderern vorbei. Zurück zum Motorrad, bereit für die Fahrt raus aus den Canyons in unbekanntes Gebiet.

Um genau zu sein hatten wir die 3 vermutlich anstrengendsten Tage unserer Leben vor uns, insbesondere was die Fahrt und das Wetter betraf. Völlig off road die ganze Zeit, kein Asphalt in Sicht. Tätliche Hitze in unglaublichen Canyons und über Bergetten, für Stunden nichts als tiefen Schlamm, super scharfe Kurven und beeindruckende Sonnenuntergänge. Die zentral-peruanische Bergregion ist so gewaltig und anders als alles andere was wir bisher erlebt hatten. Ein verrücktes Abenteuer mit Stürzen, im Sand rollen, angsteinflößende Klippen und so viel mehr! Aber wir haben es geschafft… nach 3 Tagen und 300km off road, (normalerweise 300-500km pro TAG) die uns und das halbe Bike auseinander nahmen, erreichten wir endlich wieder Asphalt und unseren schnellen Weg zurück in die Zivilisation.

Dort mussten wir uns nun entscheiden, was wir wegen der Zeit anstellen sollten, die wir auf dem Weg durch die Berge verloren hatten. Extrem beeilen um es noch zum Macchu Pichu zu schaffen und mit Kate und Alex zu wandern und danach Sarahs Flug zu erwischen? Oder es ruhig angehen. In den Jungel fahren, Seelöwen an der Küste sehen und die letzten gemeinsame Tage genießen? Jap, das klingt besser.

Auf in den Jungel!
Cool kurvige Straßen durch Wälder und Farmen, die Berge hinunter und in den immergrünen Jungel hinein. Oxapampa war unser Ziel, was sich als eine der deutschesten, ja – deutschesten! Städte der Welt herausstellte. Jede Straße hat einen deutschen Namen, die meisten Häuser sind in deutschem Stil errichtet,… echt surreal. Von Oxapampa nahmen wir einen Bus in den angrenzenden Nationalpark, um Silvester allein im Urwald zu verbringen.

Verrückte off road Fahrt (echt froh mal vom Bike unten zu sein) ließ uns mitten im Nirgendwo raus, ein paar Häuser und eine einzige Person für duzende Kilometer. Er half uns herauszufinden, was es alles tolles zu erleben gab, gab uns Tee und Unterkunft und nahm uns mit auf eine Nachtwanderung durch den Wald am Silvesterabend. Tolle Sachen gabs zu sehen, einiges verrücktes Nachtgetier und ein lustiger Abend mit Trauben als peruanische Tradition in der Nacht.

Wir blieben lang wach, schliefen ein, verschliefen Mitternacht und genossen etwas verspätet unser erstes Silvester zusammen! Allein im Jungel. Eine weitere Urwald Wanderung am nächsten Morgen, heftige Pfade hinab bis wir später nach Oxapampa zurücktrampten mit einem super netten Pärchen in ihrem Pick-up Truck.

Danach den Jungel hinter uns lassend, hatten wir die Berge und die Küste wieder vor uns. Aber wenigstens war es komplett Asphalt. Wir überquerten die Anden in einem halben Tag, kamen in einem lieblichen kleinen Hostel unter und aßen fantastische Veganer Pizza!

Von dort hielten wir noch an einigen genialen Stränden, nahmen ein Boot hinaus um Seelöwen und gigantische Vogelschwärme auf galapagosartigen Steinformationen zu sehen.

Ein weiterer Halt um am Strand mit tollen Wellen zu campen, in einem kleinen Paradies namens Puerto Inca, vor der letzten Etappe nach Arequipa.Die Küste entlang und wieder die Berge hinauf.

Dort verbrachten wir die letzten gemeinsamen Tage zusammen, genossen und erkundeten die Stadt mit verwirrendem Verkehr, fanden veggie Reataurants, kochten für unsere Gastgeber und verabschiedeten uns am Flughafen am letzten Tag.

All das fühlte sich an wie ein Trip außerhalb des Trips. So losgelöst von allem das bisher geschehen war, super neu und anders, ein wenig wie in einem Traum.

Das nun hier in der argentinischen Wüste zu schreiben, fühlt es sich im Vergleich zum Rest wirklich wie ein Traum an. Aber so wunderschön und unvergesslich. Einfach großartig. Ich bin froh, dass du hier warst, es wird toll wieder beisammen zu sein.

Vom Flughafen Arequipas fuhr ich direkt zum Titicaca See um Kate und Alex wieder zu treffen und gemeinsam über die Grenze nach Bolivien zu fahren.
Auf dem Weg sah ich einen krassen Autounfall der mich noch immer ziemlich mit nimmt. Enorm froh, dass ich 5 Minuten zu spät war und es verpasste, mit Schnee und toten Menschen auf der Straße.

Der Titicaca See ist ein toller Ort, perfekt um herunterzukommen und die Flächen Hochebenen dieser Region zu genießen. Ich fand ein Veganer Restaurant in der letzten Stadt vor der Grenze und ein Veganer Hostel(!) in der nächsten Stadt gleich danach. Was für ein grandioses Willkommen in die Region. Der Start in einen weiteren interessanten Teil der Reise, im nächsten Post fortgesetzt.

The country of regional differences

6. Februar 2017 at 0:27

Peru? Well… Peru was different. In all the ways basically. To me it’s been the start into the South-American part of differences. While in the morning you’re fighting the insane heat near the coast with it’s windy deserts, the afternoon might have you staring at snowcapped mountains of over 4000 meters and pack on all your warm clothes to protect you from the cold. Pretty surreal. But by now it has become almost normal to start the day in a desert and finish thousands of meters higher with snow around. The Andes, you know?
Peru simply started all of this off and took us by surprise more than just once. Let me sum up what happened to us in this beautiful place of natural greatness.

Peru

…has literally a coast with beaches of hundreds of kilometers wide. The low and super-windy desert starts directly at the coast and only stops when the mountains get too high. This hit us pretty hard on the first few days, trying to get to Lima. Fighting crazy strong winds, leaning in with the bikes and burning in brutal heat, every time we had to stop for food, water or gas.

Even though the riding was a challenge the whole time, this part of the country already had the first surprises ready for us. We split up hauling down so I could pick up Sarah and Alex could have some of the greatest surf ever.
Surprising to me was that I got many positive replies on Couchsurfing in this hostile place, helping me a lot to get a feel for the customs, get practicing my Spanish and form fantastic friendships.
Without internet or other possibilities of contacting at first, I ended up meeting some of the most kind and selfless people in two different cities along the coast. Only having a few hours together, we managed to connect deeper than I could have imagined it possible beforehand. I’m extremely glad to have met these good friends right off the start, exciting me for more of Peru and it’s wonderful people.

Then, after 3 days of heavy riding I reached Lima and slowed down. Slowed down until it took me 3 hours to get 5 kilometers far. I wouldn’t say it’s the worst traffic I have ever seen (Nairobi still tops my list with plenty of possibilities to lose your life every minute) but it was definitely the slowest and most annoying. Because there is no way around. The city is planned in such a way that you can’t get around the traffic. Everything leads into the center and everyone seems to be going there at all times. Then I ended up in the afternoon rush hour, had my phone, my bike and my body overheat until finally reaching the veggie restaurant I had set out for right next to the parkour gym. There I would meet some super strong dudes, ready to head out and show me their crazy spots. Good sesh, great talks, fun to see a living community with a strong philosophy.
After training I headed up north to meet yet another Couchsurfer with whom I would stay a few nights to pick up Sarah and have her stay there, too. Great hospitality, a strong interest in German culture and a good taste for Chinese food made the stay there a fun one and good to calm down in this crazy hectic city.

And then, on the evening of the 21st of December, I headed to the airport to pick up Sarah. We had not seen each other for almost 4 months at this point and I was super excited to finally have her there with me after all this time.
2 weeks of adventure together were ahead. Including Christmas and New Year in unknown places, fun and scary rides, heat, cold, coast, mountains and jungle. We set out for a wonderful time and our first serious longer trip together.

From Lima we went straight into the mountains to meet up again with Kate and Alex, Boyd and Vanessa for a Christmas full of hiking, perfect weather, friendship and great food.
Crazy markets with my new favorite spicy – garlic Aji composition, tons of fresh fruit and vegetables made the small city of Caraz and the Apu Ecolodge where we stayed a wonderful calm place to head out into the mountains with the bikes to see some epic lagoons and landscapes.

First off, a 2 hour gravel ride up and even further up the nearby hills, passing through massive rocky gorges, up to 4200m to find our first turkois lagoon, full of fresh glacier water from the nearby mountaintops, some of which more than 6000 meters high, forming insanely picturesque landscapes and blowing our minds.

Though the altitude was hard on Sarah’s wellbeing, we enjoyed some gorgeous walks around this unique place, heading back down quite soon for some relaxed movement sessions and calm cooking.

The snowcapped, high ‚white‘ mountains on the northern side of the valley were sitting opposite of another mountain range called the ‚black‘ mountains. So the next day we headed out to enjoy riding around the less high but nonetheless impressive roads on the other side. Tiny farms and villages on the way up, giant blooming cactus up top and on the way back down. Stunning roads through crazy colorful rock formations that we would not encounter for the last time.

After Christmas celebrations, presents and Skypeing home, all 6 of us were ready to tackle another stunning ride on the bikes together. Up to the legendary laguna 69. Apparently one of the most visited lagoons of the region, it takes about 2 hours of driving and another 3 to 5 hours of hiking to get to it. Sarah and I took it slow, letting the rest go ahead on the hike, planning to stay a night near the lagoon with our tent and have more time to enjoy and acclimatize. As it turned out, that was a pretty good decision. Sarah almost collapsed into the tent, straight passing out when we reached the plateau, a mere 1 hour exhausting walk from the lagoon. Dozens of people went past us, making their way down, while we slowly made it above 4000 meters once more.
The landscape was simply amazing. Scary-sounding avalanches breaking off the glaciers above us but safely far away gave the place a mystical feel of fragility.

The next morning we left the tent heading further up to get to the lagoon, where Sarah had to stop for altitude’s sake and let me head on to make the last stretch on my own. Up there waited pure calmness and freezingly cold water, me all by myself, taking the chance to go for a swim.

What a challenge that hike was.. but so incredibly rewarding! The way back down had us pass countless other hikers once again. Heading back to the bike and setting out for the ride out of the valleys, into unknown territory.

In fact, ahead were probably the most challenging 3 days of our lives, especially riding- and weatherwise. Complete off road the whole time, no asphalt in sight. Deadly heat in unbelievable canyons and over mountainranges, for hours and hours nothing but deep mud, crazysharp turns and jawdropping sunsets. The central Peruvian sierra is so vast and different than anything we had ever encountered, a sick adventure with falls, rolling in sand, scary cliffs and so much more! But we made it… after a 3 day 300 kilometer off road stretch (usually 300-500 km per DAY) that took us and half the bike apart, we reached asphalt and our quick way back into civilization.

There we had to decide what to do with the time we had lost making it through these mountains. Rush down damn hard to make it to Macchu Pichu in time to hike up with Alex and Kate and still reach Sarah’s plane leaving from Arequipa? Or chill. Go to the jungle, check out some sea lions at the coast and enjoy the last days we have together? Yeah, that sounds better.

Off to the jungle we went!
Cool curvy roads through forests and farms, down the mountains and into the evergreen jungle. Oxapampa was our goal, which turned out to be one of the most German, yes – German! towns on this planet. Every street had a German name, every shop a German title, most Houses a German look,… it was surreal. From Oxapampa we took a bus into the bordering national park to spend New Years alone in the jungle.

Crazy off-road ride (so glad to be off the bike for once) dropped us off in the middle of nowhere, a few houses and just one person for dozens of kilometers. He helped us figure out what to do there, gave us tea and shelter and took us on a nightwalk through the forest on New Year’s Eve. Cool stuff to be seen, a bunch of crazy nightlife and a fun evening with grapes as Peruvian traditions at night.

We stayed up late, fell asleep, overslept midnight and belatedly enjoyed our first new year together! Alone in the jungle. Another jungle hike the next day, down crazy paths until we hitchhiked back to Oxapampa with a lovely couple in their Pick up truck.

Leaving the jungle behind after this, we had the mountains and coast ahead of us once again. But at least it was all asphalt. We crossed the Andes in half a day, stayed in a lovely hostel in a tiny town and ate fantastic vegan pizza!

From there we took stops at an oasis, went sandboarding and impressive beach places, took a boat out to see sea lions and giant bird swarms on Galapagolesque rock islands.

One more stop camping on the beach to big breaking waves in a little paradise bay named Puerto Inca before the last long stretch to Arequipa. Along the coast and again up the mountains.

There we would spend the last days together, enjoying and exploring the town with its confusing traffic, find veggie restaurants, cook for our hosts and us and say goodbye at the airport on the very last day together.

All this felt like a trip outside of the trip, so disconnected from everything that had happened before, super new and different, a bit like in a dream.

Writing this now, here in the Argentinian desert, it really feels like a dream compared to all the rest. But so beautiful and unforgettable. Simply awesome. I’m so glad you were here, it’ll be great to be united again.

From the airport in Arequipa, I took off straight away to meet Kate and Alex at lake Titicaca and cross the border to Bolivia together.
On the way I saw a massive car accident that still has me scared, super glad I was 5 minutes late to miss it, with snow and dead bodies on the road.

Lake Titicaca is a very nice place, great to calm down and enjoy the flat plateaus of this high altitude region. I found a vegan restaurant in the last town before the border and a vegan hostel (!) in the next town right after it. What a great welcome into the region. The start of yet another interesting stretch of the trip, to be continued in the next post.